5,68 Millionen Euro für digitale Projekte

5,68 Millionen Euro für digitale Projekte

Die Maschinen werden durch die Digitalisierung und Industrie 4.0 für die Menschen immer schwerer zu bedienen. Der virtuelle Produktionsassistent (VPA 4.0) soll dieses Problem lösen und die Bediener der Maschine bei deren Arbeit unterstützten. Der VPA 4.0 ist eines von den insgesamt vierzehn Forschungsprojekten, die vom Land Oberösterreich mit insgesamt 5,69 Millionen Euro im Rahmen der Digitalisierungsausschreibung gefördert werden.

Die Ausschreibung umfasste zwei Schwerpunkte. Unter „DigiFIT“ konnten Projekte eingereicht werden, die Firmen unterstüzen, die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung zu machen. Mit den in der Kategorie „DigiVALUE“ geförderten Projekten sollen Firmen mehr Wertschöpfung aus generierten Daten erzielen können. Unter diese Kategorie fällt auch der VPA 4.0 von der Risc Software GmbH gemeinsam mit den Maschinenbauern Engel und Fill.

Oberösterreichisches Erfolgsgeheimnis

Besonders stolz ist Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl, dass zwei Drittel der gesamten Förderungssumme an KMUs gegangen ist: „Die Mischung aus großen Industriebetrieben und kleinen, aber feinen und hochinnovativen Betrieben ist eines der oberösterreichischen Erfolgsgeheimnisse.“ Ein Beispiel für die Förderung eines Projektes eines kleinen Unternehmens ist das „Digitally Connected Industry Network“ (DiCoIN). Das Netzwerk ermöglicht eine einfachere Kommunikation zwischen Zulieferer, Transportunternehmen und Industriebetrieb. „Damit das Unternehmen zur richtigen Zeit, die richtige Ware zur Verfügung hat“, sagt Martin Schwaiger, Geschäftsführer von Satiamo. Das Welser Unternehmen führt das Projektkonsortium DiCoIN.

von links: Martin Schwaiger (Geschäftsführer Satiamo), Henrietta Eiert (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), Forschungsreferent und LH-Stv. Michael Strugl und Gerhard Dimmler (Leiter Forschung und Entwicklung, Engel