Keba

Wachstumskurs

193 Millionen Euro Umsatz und eine Exportquote von 87 Prozent. Der Linzer Automatisierungsspezialist Keba setzt seinen Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2016/2017 fort.

So erzielte man zwischen April 2016 und März 2017 mit 193 Millionen Euro Umsatz ein Plus von knapp 7 Prozent zum Vorjahr. Das Durchschnittswachstum der letzten fünf Jahre liegt gar bei 8,3 Prozent. Auch die Exportquote stieg auf rund 87 Prozent. Exportiert wird mit 60 Prozent vor allem in die EU, aber auch in die USA und nach China. Verantwortlich für diese positive Bilanz ist die gute Performance im Bereich der Elektromobilität. Keba meldet 40.000 verkaufte Stromladestationen, zählt in diesem Bereich mit 20 Prozent Markanteil zu den Top-Anbietern. Aktuell beträgt der Anteil von Elektroautos an verkauften Fahrzeugen zwar durchschnittlich nur ein Prozent, die Prognosen zeigen aber eine klar steigende Tendenz. „2025 werden etwa 25 Prozent aller verkauften Autos Elektroautos und Plug-In Hybride sein. Die Elektromobilität entwickelt sich von einer Nische zu einem validen Markt“, so der Vorstandsvorsitzende Gerhard Luftensteiner.

Mehr als nur eine Steckdose

Keba ist Pionier und Spezialist zugleich. Bereits 2009 hat man mit der Entwicklung einer Ladelösung begonnen und sich auf das AC-Laden (Wechselstrom) spezialisiert. Dieses eignet sich vor allem für kürzere Strecken und Pendlerfahrten und somit hervorragend für den alltäglichen Gebrauch. In zwei Stunden sei das Auto mit der Keba Wallbox vollgeladen. „Unsere Wallbox ist aber mehr als nur eine Steckdose. Sie lässt sich auch ins Smart Home und in bestehende IT-Systeme integrieren oder mit einer Photovoltaik-Anlage kombinieren. Somit ist sie der Schaltpunkt zwischen dem Heimnetzwerk und dem Auto“, hebt Luftensteiner die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten hervor, auf die bereits jetzt Kunden wie BMW, Energie AG, Linz AG oder Vattenfall setzen.