Harald Scherleitner

MUTMACHER FÜR DIE KARRIERE

Im Sommer 2016 hat Harald Scherleitner nach acht Jahren an der Spitze der Batterieladesystem-Sparte der Fronius Gruppe die Leitung der Schweißtechnik übernommen. Der 37-Jährige hat 1994 als Elektromechanik-Lehrling am Firmensitz in Pettenbach im Bezirk Kirchdorf an der Krems bei Fronius angefangen, baute später die Fronius-Tochtergesellschaften in Mexiko und Brasilien mit auf. Die Möglichkeit in der Fronius Gruppe mit einer Lehre Karriere zu machen, nennt Scherleitner auch als wesentlichen Grund, warum sich genug junge Menschen für eine Lehrstelle bewerben würden: „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir wirklich noch auswählen können.“ Aktuell sind 120 Lehrlinge in elf verschiedenen Ausbildungsrichtungen beschäftigt.

Jungen Menschen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, rät der Schweißtechnik-Spartenleiter offen für Neues zu bleiben, von Anderen zu lernen, sich über seine eigenen Ziele klar zu werden und ehrlich zu sein:

NACH DER AUSBILDUNG IST VOR DER AUSBILDUNG.

Egal welche Aufgabe man vor sich hat oder welchen Job man antritt, es wird immer eine Ungewissheit geben, was kommt und oft wird man keinen Plan haben, wie man eine bestimmte Herausforderung am besten meistert. Man lernt nie aus. Welche Ausbildung auch immer man mitbringt, man sollte stets offen bleiben für Neues und von Anderen lernen. Ich empfehle daher, ein Netzwerk mit Personen aufzubauen, die ähnliche Ziele verfolgen oder die die angestrebten Ziele vielleicht schon erreicht haben. Lernen von Anderen ist gut, lernen von den Besten ist besser.

OHNE ZIEL KEIN WEG.

Ich rate, sich ganz intensiv mit den eigenen Zielen auseinander zu setzen. Diese sind vielleicht nicht immer von Anfang an klar (besonders wenn man einen Job oder eine neue Aufgabe antritt) – wer sich jedoch nicht regelmäßig fragt, wo er in fünf Jahren sein will, der wird es definitiv schwieriger haben.

EHRLICHKEIT UND SPARSAMKEIT.

Ehrlichkeit ist die wichtigste Basis für eine Zusammenarbeit. Und: Bei Investitionen sollte man immer so entscheiden, wie man auch privat entscheiden würde.