Kreativwirtschaft

Linz ist Top-Stadt für Kreativschaffende

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Europäischen Kommission, die 168 Städte in Europa miteinander verglich. Der „Kultur- und Kreativstädte-Monitor“ reiht Linz unter die Top-5 der Kreativstädte in Europa, in der Kategorie „kreative und wissensintensive Jobs“ erklimmt man gar die Spitze.

„Die Studie zeigt eindeutig, dass sich die Arbeit der Creative Region mehr als sehen lassen kann“, zeigt sich Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer über die Ergebnisse hoch erfreut, „Linz gilt nun europaweit als Top-Standort für die Kreativwirtschaft. Die Creative Region sieht sich als Schnittstelle zwischen Kreativen aus der Kunst- und Kulturszene und der Wirtschaft.“ In den drei Kategorien „Kulturelle Dynamik“, „Kreativwirtschaft“ und „Rahmenbedingungen“ ist Linz in den Top-5 der europäischen Kreativstädte gereiht, unter den Kulturstädten unter 250.000 Einwohner belegt man Platz 2. Was „kreative und wissensintensive Jobs“ anbelangt, nimmt Linz laut Studie sogar die Spitzenposition unter den Städten ein.

International konkurrenzfähig

Die Creative Region liefert dabei ein breites Angebot, um Oberösterreichs kreative Köpfe bestmöglich zu unterstützen. Dazu der Creative Region-Geschäftsführer Patrick Bartos: „Oberösterreichs Start-ups und Kreative können definitiv mit der internationalen Konkurrenz mithalten. Daher ist es uns ein Anliegen, dass sie sich im Zuge der größten Festivals und Fachmessen weltweit präsentieren können.“ So erhielten beispielsweise zwei Start-ups, myAlfred und Fretello, Unterstützung in Form von Messecoaching sowie Reise- und Marketingkosten und somit die Chance sich in Texas und Tel Aviv einem internationalen Publikum vorzustellen. Hinter beiden Start-ups verbirgt sich eine App. Während myAlfred dank künstlicher Intelligenz als digitaler Butler fungiert, kann man mit Fretello per Smartphone-Trainingsplan individuell schnell und cool Gitarre spielen lernen. Beiden habe die Creative Region-Unterstützung beim Netzwerken geholfen. „Ein Auftritt auf einem internationalen Festival ist für uns eine tolle Referenz. Wir konnten in Tel Aviv unter anderem Kontakte mit Facebook, Google und Amazon knüpfen“, verrät uns Gregor Pichler, Co-Founder von myAlfred. Florian Lettner, CEO und Co-Founder von Fretello sieht es ähnlich: „Ein Highlight der letzten Reisen war die Kontaktaufnahme zu Fender, einem der wichtigsten Gitarrenhersteller. Einen Monat nach der Messe in Kalifornien lud man uns ein, in die Zentrale nach Los Angeles zu kommen.“