Gedanken.Sprung mit Christoph Wurm

Wie man mit einem Jus- und Soziologiestudium in der obersten Führungsetage einer Bank landet, wie das allgemeine stereotype Bild des profitmaximierenden Bankers mit einem sozialen Empfinden zusammenpasst und warum es trotz seiner vielseitigen Talente nicht zum Opernsänger gereicht hätte – davon hat uns der passionierte Freizeitsportler mit spürbarem sozialem Hausverstand, VKB-Generaldirektor Christoph Wurm, in einem persönlichen Gespräch erzählt.

Erfahrungsschatz

Wie lange, glauben Sie, wird die Niedrigzinsphase noch anhalten?_ So wie es jetzt aussieht, wird uns die Niedrigzinsphase noch einige Zeit beschäftigen. Die EZB hat zwar Signale gegeben, dass möglicherweise der Tiefpunkt der Zinsen erreicht ist und dass dies das Ende dieser Entwicklung war. Ich glaube aber, dass uns die Jahre 2017 und 2018 in einzelnen Zinssatzsegmenten mit negativen Vorzeichen weiterhin beschäftigen werden.

Sie machen in Ihrer Freizeit Rafting, Canyoning, sind Hochseiltrainer – welche Parallelen gibt es im Risikomanagement zwischen Ihren Hobbys und dem Bankensektor?_ Im Risikomanagement gibt es zwischen beiden Seiten sehr große Parallelen. Das beginnt mit dem Zugang, der ein Stück weit auch mein Motto dafür darstellt – „no risk, no fun“. Man darf aber auch nicht vergessen: „no limit, no life“. Das ist der erste Zugang zu Freizeit und Sport, aber auch zur Wirtschaft und dem Bankgeschäft. Man muss wissen, wo die Grenzen sind und ab wann es nicht sinnvoll ist, diese zu überschreiten. Die sind beim Sport dort, wo das eigene Leben in Gefahr ist. Beim Geschäft sind sie dort, wo man die Substanz eines Unternehmens in Frage stellt. Im Bankgeschäft ist dies alles, was mit den spezifischen Risiken des Geschäfts zu tun hat, etwa mit Kredit- und Zinsrisiken. Ich glaube, wenn man diese Grundeinstellung verinnerlicht hat, tut man sich bei beidem leichter. Im Sport kann man manches unmittelbarer spüren, vieles im Geschäft ist verzögert.

Wie müssen sich Banken in der Zukunft neu aufstellen, um weiterhin konkurrenzfähig zu sein?_ Ich kann nur sagen, was aus unserer Sicht wichtig ist, nämlich dass die anderen hoffentlich nicht allzu sehr nachmachen (lacht). Für uns ist es wichtig, dass der Kunde im Mittelpunkt all unserer Überlegungen steht. Wir sind dafür da, dem Kunden dabei zu helfen, finanzielle Themen zu lösen und ihn damit wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Wir wollen das in der Region Oberösterreich mitgestalten.

Sinnfragen

Wenn Sie heute nicht Bankdirektor wären, was wären Sie stattdessen?_ Da war vom Bootsführer bis zum Unternehmensberater alles dabei (schmunzelt). Irgendwann hatte ich den Traum, Landarzt zu werden. Möglicherweise wäre ich aber eher Rechtsanwalt geworden, wenn ich beim Anwalt geblieben wäre. Es hatte aber immer mit Dienstleistungen zu tun, das zieht sich auch in einer Bank oder Unternehmensberatung durch. Es gibt aber bestimmt ein paar Dinge, wo meine Neigungen und Talente nicht ausreichen, zum Beispiel als Opernsänger (lacht).

Was ist schwieriger: Blind vertrauen oder alles kontrollieren?_ Alles zu kontrollieren geht nicht. Blind vertrauen ist schwierig, weil man natürlich mehr investieren muss, ist aber immer wieder erforderlich. Wenn ich im Sport etwas Extremes mache, ist es erforderlich, dass ich mich auf andere verlasse und ihnen blind vertraue. So ist es im Geschäft auch, wenn ich mit meinen Mitarbeitern zusammenarbeite. Denen muss ich vertrauen, sonst kann ich nicht arbeiten.

Was ist der beste Ratschlag, den Sie je bekommen haben?_ Tu Gutes und rede darüber – dann haben alle etwas davon.

Entscheidungsfragen

Wie wird man mit Jus und Soziologie Bankdirektor?_ Ich habe Jus und Soziologie angefangen, allerdings nur Jus fertiggemacht. Ich konnte aus den Sozialwissenschaften aber trotzdem etwas mitnehmen, allein das Wissen um soziale Zusammenhänge war sicher förderlich. Ich fing mit den klassischen juristischen Themen an, also mit dem Gerichtsjahr, habe bei einem Anwalt gearbeitet. Durch Zufall kam ich in die Rechtsabteilung der VKB-Bank, danach beschäftigte ich mich in der Sanierungsabteilung intensiv mit Basel II. Der damalige Generaldirektor nominierte mich dann für den Vorstandsposten. Dass ich Bankdirektor werde, hätte ich mir aber niemals erträumt. Vieles führe ich darauf zurück, dass ich mich auf neue Dinge eingelassen habe und immer unterstützt und gefördert wurde. Was auch mitspielt ist der Zufall. Man kann solche Schritte nicht immer planen.

Wie treffen Sie Entscheidungen? Mit dem Kopf oder aus dem Bauch heraus?_ Ich glaube beides. Die strukturelle Aufarbeitung ist die Grundlage für meine Entscheidungen, in der ich mich mit Zahlen, Daten und Fakten auseinandersetze. Aber jede Entscheidung muss ein Stück weit aus dem Bauch kommen. Sie muss sich einfach stimmig anfühlen.

Woran arbeiten Sie im Moment am intensivsten?_ Ich versuche mich intensiv damit zu beschäftigen, wie das VKB-Bankgeschäft in der Zukunft aussehen kann. Ein Bereich ist etwa, welche strategischen Initiativen wir setzen werden, ein zweiter Punkt sind die unmittelbaren Kundenbedürfnisse. Der dritte Bereich ist das Risikogeschäft, bei dem es auf ein gesundes Chance-Risiko-Verhältnis ankommt. Also welche Risiken kommen auf uns zu, etwa aktuell die Niedrigzinsphasen, und wie gehen wir damit um.

Ansichtssache

Sie sind Bankdirektor, Ihnen ist aber auch soziales Engagement sehr wichtig, sie waren Pfadfinder, bei der Schuldnerhilfe, haben Ihren Zivildienst bei der Caritas geleistet. Wie passt der Banker im Schatten des „bösen“ Kapitalismus und der gute Samariter mit sozialem Engagement zusammen?_ Für mich persönlich ist es kein Widerspruch, weil es Teil meines Lebens und meiner Persönlichkeit ist. Ich glaube auch, dass es für die VKB-Bank kein Widerspruch ist, es passt gut zu unserer Bank. Einerseits der wirtschaftliche, andererseits der menschliche und soziale Zugang. Ich bin davon überzeugt, dass das Bankgeschäft Teil der Wirtschaft ist und damit auch der Wirtschaft dienen soll. Wirtschaft hat für mich keinen Selbstzweck, sondern soll dabei unterstützen, dass es uns besser geht. Und das wiederum ist etwas höchst Soziales. Umgekehrt ist eine Gesellschaft ohne Wirtschaft langweilig. Ich würde nicht alle Banker unter die Bösen einreihen, wahrscheinlich kann man aber auch nicht alle Banker unter die Guten einreihen.

In der öffentlichen Meinung wird der Bankensektor meist nur mit Schlagwörtern wie Profitmaximierung, Renditeerwartungen und ähnlichem assoziiert. Wie sozial kann oder darf der Bankensektor sein?_ Es gibt kein Lineal, das man über den Sektor ziehen kann. Es hängt davon ab, wie sich das einzelne Bankinstitut positioniert. Es gibt Genossenschaftsbanken – wie uns –,die haben natürlich einen stärkeren kooperativen Ansatz. Dann gibt es auch Banken, die ausschließlich das Interesse haben, an einem Fonds möglichst viel Gewinn zu erzielen. Ich denke, dass jede Bank Gewinn machen muss, sonst kann man wirtschaftlich nicht bestehen und auch nicht weiterwachsen. Ich glaube zudem, dass jede Bank angemessen verdienen soll, so wie jeder Kaufmann und jedes Unternehmen auch. Jedes überzogene Gewinnstreben ist jedoch mindestens unsympathisch, wenn nicht ungesund. Es braucht einen vernünftigen, maßvollen Zugang.

Sollte man für eine Bankomatbehebung zahlen müssen?_ Ich glaube, dass der Weg, der in Österreich gewählt wird, ein sehr sinnvoller und vernünftiger ist. Ich halte es für einen sehr innovativen Weg, dass alle einen offenen und gleichen Zugang zu Geldversorgung und Bankomaten haben. Ich finde es sehr schade, dass dieser positive Zugang von einzelnen politischen Strömungen nicht goutiert wird.

Pro und Contra der bargeldlosen Gesellschaft?_ Ich bin ein Fan davon, dass beides nebeneinander Sinn macht. Vieles wird durch bargeldlosen Zahlungsverkehr erleichtert, das ist eine der wichtigen Funktionen von Banken. Wir sind aber auch dafür da, die Bargeldversorgung sicherzustellen. Auch das ist ein vernünftiger Weg.

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