Tage der Technik

Tage der Technik bei Wacker Neuson

17.000 Baumaschinen produziert und vertreibt der international tätige Hersteller für Kompaktbaumaschinen Wacker Neuson in seinem Werk in Hörsching jährlich. Diese Zahl soll weiter steigen. Doch was fehlt, sind zusätzliche Arbeitskräfte. Mit der Offensive „CompactDays“ am 6. und 7. April will man daher Technikinteressierte begeistern und Mitarbeiter gewinnen.

„Wenn ein Software- oder Elektronik-Student an seinen potentiellen Arbeitgeber denkt, fällt ihm als erstes wahrscheinlich kein Baumaschinenhersteller ein“, sagt Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson Group, „das wollen wir ändern.“ Das Image der Branche sei veraltet, heutzutage müsse auch eine Baumaschine „hightech“ sein, die Software sei entscheidend. Bei den CompactDays im April will man genau das demonstrieren. Technische Fachkräfte und Interessierte bekommen zwei Tage lang Einblick „ins Innere der Maschinen und in die virtuelle Welt“. „Wir wollen unseren Gästen zeigen, wie Kompaktbaumaschinen der Zukunft entwickelt werden, welche technischen Details es gibt und wie alles – von der Idee bis zur Serienreife – bei uns am Standort entsteht“, so Gert Reichetseder von der Geschäftsführung am Hörschinger Standort, der innerhalb des Konzerns als Kompetenzzentrum für kompakte Baumaschinen gilt.

Marktführer bei Zero Emission

Pro Jahr werden dort mit derzeit 1.000 Mitarbeitern 17.000 Maschinen – vorwiegend Bagger und Dumper – produziert, das sind rund 80 Maschinen pro Tag. Damit steht das Linzer Werk für gut ein Viertel des Konzernumsatzes von über 1,5 Milliarden Euro. Großes Wachstumspotential gebe es aber trotzdem noch, so Lehner: „Der Trend zu kompakten Baumaschinen ist weltweit zu verzeichnen, außerdem werden auch umweltschonende Technologien immer wichtiger.“ Bereits vor einigen Jahren habe das Unternehmen Baumaschinen mit Batterie- und Elektroantrieb entwickelt. „Heute sind wir der Einzige unserer Branche, der eine Baustelle komplett emissionsfrei machen kann.“

Und auch das 170.000 Quadratmeter große Firmengelände biete genug Platz für einen weiteren Ausbau und damit auch mehr Mitarbeiter. Derzeit seien 40 Stellen zu besetzen, bis 2022 suche man an die 100 neue Arbeitskräfte.

„Wenn ein Software- oder Elektronik-Student an seinen potentiellen Arbeitgeber denkt, fällt ihm als erstes wahrscheinlich kein Baumaschinenhersteller ein – das wollen wir ändern.“

Martin LehnerVorstandsvorsitzender, Wacker Neuson Group