Breitbandausbau

Erweitertes Förderprogramm für Breitbandausbau

Das ursprüngliche Förderprogramm FTTH für ultraschnelles Breitband-Glasfaser-Internet wurde um die Förderwerber „Freie Berufe“ und „landwirtschaftliche Betriebe“ erweitert.

„Mit der neuen Förderrichtlinie FTTH für Betriebe 2020 wird ein weiterer Mosaikstein gesetzt um die Breitbandinitiative voranzutreiben“, sagt Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl. Neben der Förderung der Breitbandversorgung von Klein- und Mittelbetrieben werden mit dem heutigen Tage die Richtlinien um die Förderwerber „Freie Berufe“ (Ziviltechniker, Notare, Rechtsanwälte…) und „Bewirtschafter von landwirtschaftlichen Betrieben“ erweitert. Dafür werde man in den nächsten fünf Jahren jährlich 20 Millionen Euro investieren. Einer KeyQuest Befragung zufolge sind nur zwölf Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe mit Glasfaser-Internet ausgestattet. „Der digitale Wandel schreitet voran und stellt den ländlichen Raum und die Landwirtschaft vor neuen Herausforderungen. Es gilt die Standortnachteile zwischen Stadt und Land auszugleichen um neue wirtschaftliche Chancen zu eröffnen. Wir erreichen dies allerdings nur durch eine moderne und leistungsfähige, digitale Infrastruktur“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Die vom Land Oberösterreich gegründete FiberService GmbH führe aktuell eine Gebietsplanung für das ganze Bundesland durch, um dem Ziel einer flächendeckenden Breitbandversorgung rasch näherzukommen.

von links: Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und Wirtschaftsreferent Michael Strugl