JKU-Somnium wird gebaut

Bau von JKU-Somnium startet

Sie wird 16 Meter hoch, grün bepflanzt, ermöglicht Veranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmern und bietet einen eigenen Think-Tank für 25 Personen – der Bau der Aussichtsplattform „Somnium“ am Turm der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität hat begonnen.

Während die Studenten der JKU noch ihre Ferien genießen, schreiten die Arbeiten zur JKU-Campusattraktivierung mit großen Schritten voran. 130 Tonnen Stahl werden in den nächsten Tagen für die Konstruktion der Aussichtsplattform „Somnium“ – benannt nach einem Science-Fiction-Roman des Universitätsnamensgebers Johannes Kepler – erwartet. „Das Somnium ist an den Linzer Höhenrausch angelegt und wird die zentrale Aussichtsplattform der JKU“, so Rektor Meinhard Lukas. Mitte 2019 soll sie voraussichtlich fertig sein, der TNF-Turm samt Somnium wird dann auf 60 Meter Höhe angewachsen sein.

Das Somnium ist Teil des 2016 vorgestellten Masterplan zur Campusattraktivierung, die gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) umgesetzt wird. So wird etwa auch eine Kepler Hall errichtet (eine Aula, die als Willkommenszentrum dienen wird) und die Hauptbibliothek aufgestockt sowie ein dazugehöriges Learning Center errichtet. Mit den Erweiterungsmaßnahmen wolle man als Universität noch stärker als Lebensraum wahrgenommen werden. „Das Leben am Campus soll in den Mittelpunkt rücken“, so Lukas. Die Projekte der Campus-Attraktivierung schlagen mit 26 Millionen Euro zu Buche, die Sanierung des TNF-Turms kostet etwa sechs Millionen Euro. Finanziert wird es vom Konjunkturpaket der BIG.