OÖ denkt Zukunft

Neues aus der Zukunft

Bis Ende März präsentiert die Oö. Zukunftsakademie im Linzer Schlossmuseum oberösterreichische Entwicklungen mit Potenzial – „Ein Statement für unser Land“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der Eröffnung.

Im sogenannten Innovationseck der Dauerausstellung „Technik Oberösterreich“ im Schlossmuseum Linz zeigt die Oö. Zukunftakademie anhand einiger Exponate, welche technologischen Innovationen oberösterreichische Unternehmen und Forschungs- sowie Bildungseinrichtungen derzeit zu bieten haben. Das Brain-Computer-Interface der Firma g.tec Neurotechnology aus Schiedlberg etwa macht Steuerungen mittels Gedanken möglich. Der Bodyscanner von Twinster aus Traun soll das Anprobieren von Kleidung – vor allem beim Online-Shopping – überflüssig machen, indem er in nur drei Sekunden mehr als 120 Messungen am Körper durchführt. Das Ganze funktioniert in Selbstbedienung, die Daten werden in einer App gespeichert. Sogar Raumfahrttechnik wird gezeigt: Das Österreichische Weltraumforum (ÖWF) führte im Februar 2018 eine Mars-Simulation im Oman durch. Gewonnene Erkenntnisse sollen für künftige bemannte Marsmissionen nützlich sein. Zu sehen ist in der Ausstellung unter anderem ein Handschuh, zugehörig dem Raumanzug, der im Oman verwendet wurde.

Diese und andere Exponate vermitteln einen kleinen Eindruck davon, dass technologischen Entwicklungen aus Oberösterreich durchaus Potenzial haben. Beeindruckend ist in diesem Zusammenhang auch die erwähnte Dauerausstellung „Technik Oberösterreich“. Sie oberösterreichische Errungenschaften aus der Vergangenheit und macht bewusst, dass ja auch diese einst Zukunft war.

Landeshauptmann Thomas Stelzer beim High-Five mit NAO, einem Roboter, der an der FH Hagenberg die Professoren unterstützt. Beide sprachen zu den versammelten Medienvertretern.