WKOÖ fordert Infrastruktur-Ausbau

WKOÖ fordert Infrastruktur-Ausbau

Die heimische Wirtschaft hat seit Mitte 2013 zumindest wieder etwas an Fahrt aufgenommen und wuchs im 2. Halbjahr mit 2,1 Prozent überdurchschnittlich im Vergleich zum Rest Österreichs. Damit der Aufschwung nicht gefährdet wird, fordert WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner Investitionen in die Infrastruktur und Entlastung für die Unternehmen.

"Wir stehen vor der großen Herausfordrung, die längst überfälligen Systemreformen in Verwaltung, Gesundheit, Pension und Bildung voranzutreiben, um mehr Handlungsspielraum für wichtige Zukunftsinvestitionen in Themen wie Forschung, Bildung und Infrastruktur zu haben", sagt Trauner. Besonders das Thema Infrastruktur sei vernachlässigt worden. "Dabei sind Infrastrukturinvestitionen heutzutage wichtiger denn je, denn die Herausforderungen der Verkehrsdrehscheibe Oberösterreich und die Internationalisierung werden noch weiter zunehmen."

Infrastruktur besonders für Industrie wichtig

Durch den hohen Industrieanteil ist eine optimale Infrastruktur besonders wichtig, um Handelspartner in Mittel- und Osteuropa ideal zu erreichen. "Die Mühlviertler Schnellstraße S 10 muss bis zur Staatsgrenze mit Tschechien fortgeführt und in Tschechien weitergebaut werden", fordert Trauner. Im Süden wünscht er sich eine hochrangige Verbindung zwischen S 10 und A7 einerseits und der Westautobahn andererseits, also die Ostumfahrung des Zentralraums Linz. Auch eine bessere Straßenverbindung zwischen dem Großraum München und dem oberösterreichischen Zentralraum sei wichtig. Neben dem Linzer Westring - der bereits beschlossen wurde - fehle dem Zentralraum weiters der vierspurige Ausbau der B 1 Wiener Straße zwischen Linz und Vöcklabruck.