Die Kunst, ein guter Gastgeber zu sein

  • Erlebnis

Der Teesalon von Madame Wu befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude mit sehr starkem Mauerwerk. W-Lan hat da kaum eine Chance. Und das sei auch gar kein Problem, sagt Helen Wu und schmunzelt. „Gerade in Zeiten von Digitalisierung ist es wichtig, Plätze zu schaffen, wo der Mensch wieder im Mittelpunkt steht, sozusagen als Gegentrend.“ Und wenn man sich so umsieht, dann merkt man schnell, es funktioniert: Die Gäste unterhalten sich face to face, was gar nicht mehr so selbstverständlich am Tisch ist. „In der Gastronomie wird das Erlebnis in Verbindung mit Gesundheit immer wichtiger“, so Wu. Sie bietet daher auch Teezeremonien an. Und vielleicht wird man hier im Salon auch bald als Gast lernen können, mit Tee zu kochen. „In Asien ist das schon verbreitet, in Europa noch ganz am Anfang.“

„In der Gastronomie wird das Erlebnis in Verbindung mit Gesundheit immer wichtiger.“

Helen Wu Teesalon Madame Wu

Harald Katzmayr, Restaurant Pianino

Die Gastronomie in 30 Jahrenwird und muss immer wieder neu auf die Menschen und deren Bedürfnisse eingehen.

Gastfreundschaft erkennt manan der Freude, mit Menschen umzugehen.

Ein Foodtrend, den ich nicht verstehen kanneinen Tag essen, einen Tag fasten

Von einer Speisekarte bestelle ich niemalsHunde oder Schlangen.

Ungemütlich finde ich ein Lokal, wenndie Servicemitarbeiter unaufmerksam sind.

Vor zehn Jahren dachte ichdass ich unbedingt meine eigene Persönlichkeit und meine Vorstellung von Gastronomie umsetzen möchte.

Heute weiß ichdass es mit harter Arbeit verbunden ist.

Helen Wu, Teesalon Madame Wu

Die Gastronomie in 30 Jahrenwird sehr personalisiert sein.Unverträglichkeiten und Vorlieben sind überall gespeichert und können auf Knopfdruck berücksichtigt werden.

Gastfreundschaft erkennt manan Details und Persönlichkeit.

Convenience. Oder im Gehen zu essen.Ein Foodtrend, den ich nicht verstehen kann

Von einer Speisekarte bestelle ich niemalsein Gericht mit viel Koriander.

Ungemütlich finde ich ein Lokal, wenndas Licht nicht stimmt.

Vor zehn Jahren dachte ichnicht, dass ich eines Tages in Linz leben würde.

Heute weiß ichdass es die richtige Entscheidung war, nach Linz zu kommen.

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