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„Wir inszenieren Erlebniswelten“

Bei der Eröffnung vor 22 Jahren hatte das Design Center wenig Konkurrenz, es gab kaum Veranstaltungszentren mit solch einer großen Nutzfläche. Seither entstand viel Raum für Veranstaltungen und trotzdem schaffte das Design Center im vergangenem Jahr einen Rekord – die Umsatzgrenze von vier Millionen Euro wurde erstmals durchbrochen. Wie das gelang und welche Branchentrends es aktuell gibt, erzählt Geschäftsführer Thomas Ziegler.

Wohin geht die Reise?

Digitalisierung, Social Media, Big Data: Es sind allesamt geflügelte, teils klischeebehaftete Phrasen, die mittlerweile im täglichen Sprachgebrauch verankert sind. Klischees allerdings, die der treibende Motor hinter großen Veränderungen sind. So auch in der Tourismusbranche. Welche sind nun die großen zukünftigen Herausforderungen im Tourismus? Wie verhält sich der „Gast der Zukunft“? Welche Lösungen hält die Politik dafür bereit? Kurz: Wohin geht die Reise?

VIELE WEGE ZUR BANK

Sie dachten, der Homo Sapiens sei der moderne, vernünftige Mensch? Das ist so nicht mehr ganz richtig, wurde die Stammesgeschichte des Menschen doch schon längst um eine weitere Art bereichert: den Homo Digitalis. Ob auch der vernünftig ist, bleibt offen. Fakt ist aber, dass diese Zielgruppe auch den Bankensektor vor neue Herausforderungen stellt. Friedrich Hörtenhuber, oberösterreichischer Regionaldirektor der Hypo Landesbank Vorarlberg, über den Zeitgeist der Digitalisierung.

Was bleibt, was kommt, was geht?

Neues Jahr, neues Glück, neue Herausforderungen, neue Pläne. Ja, aber welche? Unternehmer, Geschäftsführer und Interessensvertreter blicken in die Zukunft.

Von Landwirten, Optikern und fast zehn Fußballfeldern

Vor knapp 140 Jahren fand die erste Messe in Wels statt. Mittlerweile hat Oberösterreichs zweitgrößte Stadt das flächenmäßig größte Messegelände in Österreich, 2016 gab es 41 Messen und 39 Kongresse und Galaveranstaltungen mit über 900.000 Besuchern. Robert Schneider, Geschäftsführer der Messe Wels, über die Konkurrenz aus dem Netz und anspruchsvollere Besucher.

Denk.würdig 4_2016

Kommt man beim Denksport eigentlich auch ins Schwitzen? Probieren Sie’s aus, es lohnt sich: Anschließend können Sie sich – mit ein bisschen Glück – im stimmungsvollen Badezimmer des Hotel Lamée wieder frisch machen.

Der Bauer rückt wieder in den Mittelpunkt

Billiges Fleisch, viel Fett: Leberkäse hat nicht den besten Ruf. Der Leberkäsespezialist Gourmetfein geht einen völlig anderen Weg. Die hochwertigen, gentechnikfreien Zutaten werden nicht am freien Markt, sondern ausschließlich von Vertragsbauern aus der Umgebung zugekauft. Ein einzigartiges Rückverfolgungssystem sorgt dabei für Transparenz – und gibt den Landwirten wieder ein Gesicht.

U40: Junge Macher – Top im Management

Ambitioniert. Motiviert. Und bereits höchst erfolgreich im Management. Was machen junge Manager heutzutage anders? Aufbauen auf Altbewährtes oder das Rad neu erfinden? Fünf junge Führungskräfte der Eurofoam GmbH stellen sich im Gespräch Fragen über Themen wie: Herausforderungen im beruflichen Alltag, aktuelle Anforderungen an Führungskräfte, aber auch dem Wissensmanagement innerhalb des Unternehmens.

RADIKALE VERÄNDERUNGEN. JETZT!

Schon lange wird auf allen erdenklichen Kanälen getrommelt, dass die Digitalisierung die Wirtschaft völlig verändern wird und die Unternehmen darauf reagieren müssen. Warum gerade JETZT der entscheidende Zeitpunkt für Veränderungen ist und wie man den Weg in die digitale Zukunft JETZT beginnen soll.

Sehnsucht nach Qualität und Regionalität

EHEC in Sprossensamen, Pestizide an Gurken, Gammelfleisch im Kebap, BSE-verseuchtes Fleisch oder Diskussionen über die Gefahren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat – die Liste der Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre ist lang. Bei den Konsumenten führen diese zu einem bewussteren Einkauf. Heimische Produzenten reagieren darauf.

Wertschöpfungsturbo Metall

Über 130.000 Beschäftigte in rund 150 Großunternehmen, die Umsätze in Höhen von bis zu 37 Milliarden Euro erzielen. Führt man sich diese Zahlen vor Augen, wird einem die immense Wertschöpfung und somit die Bedeutung der Branche für die heimische Wirtschaft bewusst, die diese Zahlen selbst in wirtschaftlich höchst unruhigen Zeiten zu schreiben vermag: der Metallindustrie.

GEKOMMEN, UM ZU BLEIBEN.

So denken nicht alle Absolventen der heimischen Medizin Fakultäten. Zwar ist der Andrang zum Medizinstudium in Österreich groß, doch dann zieht es viele ins Ausland. Vor allem Deutschland und die Schweiz locken mit besseren Arbeitsbedingungen und kürzeren Ausbildungszeiten. Joachim Pömer, Wahlarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, ist ein Mut machendes Beispiel dafür, dass es sich dennoch lohnt, als Mediziner in Österreich Fuß zu fassen.

LOGISTIK 4.0

Die Digitalisierung trifft auch die Logistikbranche in voller Stärke. Ohne Logistik 4.0 kann es keine Industrie 4.0 geben, ist man sich beim Logistikunternehmen Dachser sicher und rüstet sich für die Zukunft. Am Standort Hörsching werden zehn Millionen Euro investiert. Ein Lokalaugenschein.

VON DER SPENGLEREI ZUM WELTMARKTFÜHRER

Das Wort Industrie 4.0 sucht man in der Strategie der Scheuch Gruppe vergeblich. Nichtsdestotrotz ist das Familienunternehmen aus dem Innviertel in vielen Bereichen seiner Geschäftstätigkeit von Emission Control Weltmarktführer und aktuell dabei, in allen wichtigen Industrieländern der Welt Fuß zu fassen. Der Familienbetrieb wächst kräftig. Einen eklatanten Fachkräftemangel gibt es aber trotzdem nicht.

HALLO, DOKTOR TECHNIK!

Digitalisierung der Gesundheitsvorsorge, stromlose Notrufsysteme, fotorealistische 3D-Visualisierungen des Körpers. „Persönliche Coaches“, konzipiert als App, managen Ernährung, Sport und Erholung von Mitarbeitern. Operationen werden ferngesteuert und robotergestützt durchgeführt. Die Verbindung von Technik und Medizin birgt großes Potential und wird auch in Zukunft durch manch unerwartete Hilfe überraschen.

WER WILL DENN HEUTE NOCH EINE LEHRE MACHEN?

Um rund 19 Prozent ging die Anzahl der Lehrlinge in Österreich innerhalb der letzten zehn Jahre zurück. Was Österreich europaweit auszeichnet, droht dem Verfall preisgegeben zu sein. Die duale Ausbildung wird von immer weniger Jugendlichen wahrgenommen, so die Experten. Dennoch gäbe es Chancen, die Lehre wieder zu dem zu machen, was sie ist: eine hochwertige Ausbildung, die viele, vielleicht auch noch unbekannte Türen öffnet.