Friedrich Schneider

Friedrich Schneider

  • Universitätsprofessor, JKU Linz (Stand: Mai 2017)

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Die Welt in 30 Jahren

Die Roboter kommen in Riesenschritten auf uns zu, sie werden uns regelrecht niedertrampeln, jeden Job an sich reißen und uns zurücklassen in einer Sinnlosigkeit des Seins. Falls wir dann überhaupt noch existieren. Denn vielleicht sind die meisten von uns im Dritten Weltkrieg längst ums Leben gekommen. Vielleicht ist das aber auch alles nur Blödsinn und wir treffen uns beim Greißler um die Ecke auf ein Bier vom regionalen Produzenten.

Wie wirtschaftlich ist Kultur?

Der Nutzen von Kunst und Kultur lässt sich schwer in exakten Zahlen messen. Im Industriebundesland Oberösterreich gibt es immer wieder laute Rufe, dass zu viel öffentliches Geld dafür ausgegeben wird. Wir haben drei Kulturmanager, einen Vertreter der Industrie, einen Immobilienkaufmann und einen Professor für Ökonomie über die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Kunst und Kultur gefragt.

Von 166 auf 5.000

Vor 20 Jahren gab es 166 Studierende an der FH Oberösterreich. Heute ist die Hochschuleinrichtung mit mehr als 5.000 Studierenden und rund 11.900 Absolventen die größte und in Forschung und Entwicklung erfolgreichste Fachhochschule in Österreich. Gerald Reisinger verfolgt als Geschäftsführer seit zehn Jahren das Ziel, international an der Hochschulspitze zu sein. Beim Interview am Standort Wels verrät er, wie es gelingt, Absolventen auszubilden, die in der Wirtschaft als Mitarbeiter höchst begehrt sind.

Auf C(r)ashkurs?

Stellen Sie sich vor, es gibt einen Wirtshausstammtisch, an dem sich die gesamte Wirtschaft, Steuerexperten und Volkswirte aus Österreich treffen. Woche für Woche gibt es nur ein Thema, das hier immer wieder für Gesprächsstoff sorgt: das Steuersystem. Zu hoch sei der Steuersatz, zu komplex das Steuerrecht und überhaupt - alles eine Katastrophe.