Joachim Haindl-Grutsch

Joachim Haindl-Grutsch

  • Geschäftsführer, OÖ Industriellenvereinigung (Stand: Juni 2018)

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Made in Upper Austria

Die Wirtschaft floriert, die Stimmung bei den heimischen Produktionsunternehmen ist gut. Es wird kräftig investiert und erweitert. Wir haben nachgefragt, welche Faktoren den Wirtschaftsstandort Oberösterreich so attraktiv machen und wo es Verbesserungspotential gibt. Auf den nächsten Seiten geht es quer durch den Produktionsstandort Oberösterreich, gegliedert nach den fünf NUTS-3-Regionen Linz-Wels, Steyr-Kirchdorf, Traunviertel, Innviertel und Mühlviertel, zu 16 verschiedenen Firmen in unterschiedlichen Branchen.

Die Chancen der Zukunft

Wie arbeiten wir im Jahr 2030? Zwölf Jahre sind nicht die Welt. Stimmt. Was soll 2030 also schon großartig anders sein als heute? Aber denken wir mal zwölf Jahre zurück. Hätten wir damals gedacht, dass Facebook, Google, Amazon und Co plötzlich die Welt regieren werden? Dass wir unser komplettes Leben auf einem sieben mal vierzehn Zentimeter (mehr oder weniger) großen Ding organisieren und permanent mit uns herumschleppen werden? Gar nicht so unwahrscheinlich also, dass wir 2030 ganz anders leben werden als heute.

Lehrreich

Nein, wir stellen Ihnen hier keine Lehrbücher vor. Aber lehrreich sind sie dennoch – egal ob Ratgeber oder Roman. Kaum ausgelesen hat man das Gefühl, mehr über das Leben, über die Menschheit, über Führung und Erfolg erfahren zu haben, als einem ein Lehrbuch jemals zeigen könnte.

Von Oberösterreich in die ganze Welt

27 Prozent aller österreichischen Exporte stammen aus Oberösterreich – Österreichs führendem Exportbundesland. Die Top 100 Industrieunternehmen in Oberösterreich haben über 1.700 Niederlassungen in über 80 Ländern (194 Staaten erkennen die Vereinten Nationen derzeit an). Rund ein Viertel davon gehört selbst einem ausländischen Konzern an – drei Viertel der Unternehmen haben ihr Headquarter in Oberösterreich.

29.000 Fachkräfte fehlen bis 2020 …

… und gar 121.000 werden der oberösterreichischen Wirtschaft bis 2030 abgehen. Das sagt zumindest – Stand Juli 2017 – der Fachkräftemonitor des Landes Oberösterreich. Trotz zahlreicher Indikatoren und Statistiken ist ein genauer Wert aber oft gar nicht so leicht zu bestimmen. Was zeigt eine Analyse des Arbeitsmarktes und was bedeuten diese Prognosen für Unternehmen und Institutionen wirklich?

Die Welt in 30 Jahren

Die Roboter kommen in Riesenschritten auf uns zu, sie werden uns regelrecht niedertrampeln, jeden Job an sich reißen und uns zurücklassen in einer Sinnlosigkeit des Seins. Falls wir dann überhaupt noch existieren. Denn vielleicht sind die meisten von uns im Dritten Weltkrieg längst ums Leben gekommen. Vielleicht ist das aber auch alles nur Blödsinn und wir treffen uns beim Greißler um die Ecke auf ein Bier vom regionalen Produzenten.

„Wir sind nicht auf der Nudelsuppe daher geschwommen“

Das Schreckensgespenst „Digitalisierung als Jobkiller“ hält sich hartnäckig. Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreich, erzählt, warum neue Technologien immer eine Jobmaschine sind und welche Herausforderungen die Industriebetriebe beim Thema Industrie 4.0 gerade zu bewältigen haben.

Was bleibt, was kommt, was geht?

Neues Jahr, neues Glück, neue Herausforderungen, neue Pläne. Ja, aber welche? Unternehmer, Geschäftsführer und Interessensvertreter blicken in die Zukunft.

Radikale Veränderungen. Jetzt!

Schon lange wird auf allen erdenklichen Kanälen getrommelt, dass die Digitalisierung die Wirtschaft völlig verändern wird und die Unternehmen darauf reagieren müssen. Warum gerade JETZT der entscheidende Zeitpunkt für Veränderungen ist und wie man den Weg in die digitale Zukunft JETZT beginnen soll.

Klimaschutz als Gefahr?

Carbeon Leakage. 150.000 Arbeitsplätze sind durch wirtschaftsschädigende Klimapolitik in Gefahr. Die Wirtschaft schreit auf. Was ist das richtige Maß an Klimaschutz für das Land Oberösterreich? Wir haben bei FPÖ-Landesrat Manfred Haimbuchner und Grünen-Landesrat Rudi Anschober nachgefragt.

Neue Möglichkeiten, neue Herausforderungen

Die Welt ist klein und wird immer kleiner, die Exportzahlen entwickeln sich seit Jahren deutlich über dem Wirtschaftswachstum. Zahlreiche heimische Unternehmen nutzen das bereits und erobern den weltweiten Markt mit ebenso innovativen wie unterschiedlichen Strategien. Damit die Erfolgsgeschichte weitergeht, darf sich Oberösterreich aber nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Unternehmen nicht mehr nur ihre Produkte in aufstrebende Regionen exportieren, sondern auch gleich ihre Firmenzentrale, warnen Experten.