Michael Strugl

Michael Strugl

  • Wirtschafts-Landesrat, OÖ Landesregierung

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„Meine Mitarbeiter sind wie Rennpferde …“

„… die muss man gut behandeln, dafür sind sie auch ungemein effizient“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl augenzwinkernd. Arbeitstechnische Effizienz gepaart mit einer ausgeprägten Kollegialität, mit diesem Motto lässt sich das Arbeitsethos der Mitarbeiter hinter den Kulissen des Team Strugl beschreiben. Ein exklusiver Einblick in das Mozarthaus der Wirtschaft verrät uns, wie die Arbeit in einem Politbüro abläuft und wer die Leute hinter dem Politiker sind.

Wenn der Lebenstraum zerplatzt

Man arbeitet viele Jahre hart daran. Investiert eine Menge Zeit, stellt vieles andere zurück. Doch Sicherheit für einen langfristigen Erfolg gibt es nicht. Sehr schnell kann alles vorbei sein und plötzlich steht man vor dem Nichts. Alexander Barth, Oliver Lukesch und Franz Seher wissen, wie sich das anfühlt. Ihre mühsam aufgebauten Unternehmen sind pleitegegangen. Bereut haben sie den Ausflug in das Unternehmertum aber trotzdem keine Sekunde. Ganz im Gegenteil.

Wohin geht die Reise?

Digitalisierung, Social Media, Big Data: Es sind allesamt geflügelte, teils klischeebehaftete Phrasen, die mittlerweile im täglichen Sprachgebrauch verankert sind. Klischees allerdings, die der treibende Motor hinter großen Veränderungen sind. So auch in der Tourismusbranche. Welche sind nun die großen zukünftigen Herausforderungen im Tourismus? Wie verhält sich der „Gast der Zukunft“? Welche Lösungen hält die Politik dafür bereit? Kurz: Wohin geht die Reise?

THOMAS STELZER WILL REINEN WEIN EINSCHENKEN

Alles hat einmal ein Ende. Auch die mittlerweile mehr als 20 Jahre dauernde Amtszeit von Landeshaupt-mann Josef Pühringer. Wenngleich zum Zeitpunkt unseres Redaktionsschlusses noch nicht ganz klar ist, wann es nun wirklich soweit ist. Umso klarer ist hingegen, wer ihm folgen soll. Und genau dieser Mann folgt uns ins Ars Electronica Center in Linz - wenn man schon in die Zukunft blicken will, dann doch bitte am entsprechenden Ort, im Museum der Zukunft.

Innovation unterstützen

Unter dem Namen „Plattform Gründen“ treffen sich vier Mal pro Jahr die Masterminds der oberösterreichischen Gründerinstitutionen, um wichtige Aktivitäten für die Szene zu koordinieren. Gemeinsam bietet man heimischen Gründern die optimale Unterstützung.

„Es gibt kein Patentrezept“

Bernhard Aichinger ist Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Oberösterreich und selbst Gründer und Geschäftsführer einer Internetagentur. Wie sieht er die Rahmenbedingungen für Gründungen – und welche Forderungen stellt die JW als Interessensvertretung?

„Es ist uns gelungen, eine Aufbruchstimmung zu erzeugen“

Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl will die Zahl der Unternehmensgründungen in Oberösterreich erhöhen, der Standort soll zu einem attraktiven Zentrum für Start-ups werden. Das soll durch die neue oberösterreichische Gründungsstrategie gelingen. Ein Interview über Herausforderungen, Stärken – und Werteprobleme.

DIE SPANNUNG STEIGT

Sichere und leistbare Energieversorgung gehört zu den zentralen Standortfaktoren – besonders für ein energieintensives Bundesland wie Oberösterreich. Veränderte Rahmenbedingungen und Umbrüche in der Erzeugung stellen die Politik vor neue Herausforderungen.

Ohne Geld kein Wachstum

Um zu wachsen, brauchen KMUs und Start-ups (neben einem funktionierenden Geschäftsmodell) vor allem dringend eines: Kapital. Doch die Finanzierung über Banken ist deutlich schwieriger geworden, und private Investoren sind hierzulande nicht gerade risikofreudig. Welche Anreize sollten also gesetzt werden, damit sich diese Dynamik ändert – und wie kommen Unternehmen am besten an die nötigen finanziellen Mittel für Investitionen?

OHNE BREITBAND KEIN ERFOLG

Ein schnelles Datennetz wird bei der fortschreitenden Digitalisierung und immer größer werdenden Datenmengen zu einem kritischen Standortfaktor. Seit einigen Jahren hat Oberösterreich deswegen den Breitbandausbau ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt. Während die Erschließung in einigen Regionen gut klappt, herrscht anderswo noch Aufholbedarf.

HERZ GEWINNT!

Das Wissen verdoppelt sich aktuell alle 36 Stunden. Doch wie geht man mit dieser unendlichen Menge um? Aus der Vergangenheit zu lernen und daraus eine Strategie zu entwickeln wird immer schwieriger bis unmöglich – die Zukunft ist schneller. Es ist vielmehr höchste Zeit für die richtige Talente- Förderung, um den Wirtschaftsstandort zu sichern. Und dabei lassen sich Verbindungen zum Sport herstellen.

Wie läuft's, Herr Strugl?

Auf der Laufstrecke, wo sich Europas Wirtschaftsstandorte ein brisantes Wettrennen abliefern, war Österreich einst im Spitzenfeld.Während unser Land seit Jahren scheinbar auf der Stelle tritt,haben andere längst aufgeholt, einige sogar überholt. Das Ziel von Oberösterreich, den Anschluss an die Top-10-Industrieregionen zu schaffen,scheint meilenweit entfernt zu sein.Wir treffen uns mit Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl, um ihn nach seinem Plan zu fragen, wie Oberösterreich wieder auf die Überholspur kommen kann.

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WAS BRINGT DIE ZUKUNFT?

Kann keiner sagen? Stimmt nicht. Es gibt bereits Antworten: Denn manche Entwicklungen, die uns in den nächsten Jahren erwarten, lassen sich bereits gut erkennen.

Auffahrt zur globalen Internetautobahn

Oberösterreichs Internet wird autonom: Durch den neuen Exchange-Point laufen die Daten nicht mehr über Wien. Das steigert die potentielle Geschwindigkeit der Daten-Übertragung und sichert für den Krisenfall ab. Auch der Breitband-Ausbau wird weiter vorangetrieben.

Das Tor zur Internationalität

Die Wirtschaftsagentur TMG des Landes Oberösterreich gibt es seit über 20 Jahren. Sie berät Unternehmen in ihrer Entwicklung am Standort Oberösterreich. Jetzt wurde sie umstrukturiert, die Tochtergesellschaften eingegliedert. Die ehemalige Technologie- und Marketinggesellschaft hat einen neuen Namen, nämlich Business Upper Austria, veränderte Strukturen und ein neues Aussehen - und das alles, um auch international wahrgenommen zu werden.

In zehn Jahren in die Top-Ten: Wachstumsstrategie für OÖ

Sind VW-Vorstand Hans Dieter Pötsch, voestalpine-Vorstand Wolfgang Eder, KTM-Vorstand Stefan Pierer und Landeshauptmann Josef Pühringer eigentlich einer Meinung? Was die Vorstellungen von der Zukunft des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich betrifft, durchaus.

Hochschulen: Wo steckt hier der Unternehmergeist?

Bildung und Forschung - die Kernaufgaben von Hochschulen. Und gleichzeitig ein großes Potential für die Wirtschaft. Denn wer könnte innovative Technologien, die in Forschungsprojekten entwickelt wurden, besser verwerten als die Forscher, Studenten und Absolventen selbst? Vor allem dann, wenn Industrie und mittelständische Unternehmen den Doppelpass mit den Startups suchen. Die Kombination aus Innovationen, Persönlichkeiten und Kapital ist ein Nährboden für Wachstum und Fortschritt - die Hochschule damit ein Wirtschaftsmotor.

Das Internet der Zukunft

Durch den Ausbau des Breitbandnetzes soll in ganz Oberösterreich bis 2022 ultraschnelles Internet zur Verfügung stehen - das kostet bis zu 1,7 Milliarden Euro. Wirtschaftslandesrat Michael Strugl hat das Projekt forciert und erzählt im Interview, warum eine zeitgemässe Internet-Anbindung mittlerweile zum unverzichtbaren Standortfaktor geworden ist - und über Gegenwind in der Anfangsphase.

Der Leitfaden für Arbeitsmarktpolitik

Trotz der momentan hohen Arbeitslosigkeit gibt es derzeit in Oberösterreich mehr als 7.000 offene Stellen, in Zukunft wird ein massiver Fachkräftemangel prognostiziert. Mit diesen und anderen Herausforderungen befasst sich der Pakt für Arbeit und Qualifizierung. Das Beschäftigungspaket bildet die Grundlage für umfassende Angebote, die den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern sollen. Mehr als 70.000 Menschen profitieren heuer von den Aktivitäten.

Industrie nimmt Startup-Szene ins Visier

Seit rund drei Jahren ist das akademische Startup-Netzwerk Akostart OÖ aktiv und hat gemeinsam mit tech2b und weiteren Institutionen eine sehr dynamische Szene in Oberösterreich etablieren können. Jetzt wurden im Softwarepark Hagenberg die Brücken zur Industrie gebaut, was sowohl für die Startup-Szene, als auch den Industriestandort interessante Potentiale eröffnen könnte.

Von der Massenproduktion zum Unikat

Der Zug ist abgefahren. Industrie 4.0 ist Gegenwart. Industriestandorte, die sich nicht gezielt auf die sogenannte vierte industrielle Revolution vorbereiten und darauf reagieren, werden verlieren. Darin sind sich die Experten einig. Oberösterreich ist längst mit an Bord und bringt alle Voraussetzungen mit, um vorne mitzuspielen. Damit soll das Industriebundesland Nummer Eins wieder wesentliche Vorteile als Produktionsstandort entwickeln.

Nie zurücklehnen

So bequem wie auf dem gelben Stuhl, auf dem Michael Strugl bei unserem Interview- und Fototermin Platz nimmt, war es wohl nicht in seinem ersten Jahr als Wirtschafts-Landesrat. Vom ersten Tag an war er mit Herausforderungen konfrontiert wie der Insolvenz eines großen Baukonzerns oder dem Hochwasser, das auch die Wirtschaft stark getroffen hat. Zeit zum Aufwärmen gab es keine.

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„Wir sind nicht groß, wir haben auch keine großen Bodenschätze wie Öl – wir haben einen anderen Rohstoff und der heißt Hirnschmalz“, sagt Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl über Oberösterreich. Nun ja, das können wir nur bestätigen: Die zahlreichen Einsendungen mit richtigen Lösungen unserer kniffligen Rätsel zeugen von jeder Menge Hirnschmalz. Und weil rauchende Köpfe auch mal Auszeit brauchen, verlosen wir unter allen Einsendungen einen Aufenthalt für 2 Personen für 3 Übernachtungen inklusive Halbpensionen im wunderschönen HOTEL KITZHOF MOUNTAIN DESIGN RESORT.

Weisse Götter oder schwarze Schafe?

Lange galt der Beruf des Arztes als einer der angesagtesten und damit beliebtesten Berufe. Hat der vermeintliche Traumberuf durch schwierige Rahmenbedingungen wie schlecht bezahlte Überstunden und überbordende Bürokratie an Glanz verloren? Immerhin mangelt es im ganzen Land an Fach- und Turnusärzten. Die neue Medizin-Fakultät in Linz soll nun mehr Ärzte nach Oberösterreich bringen - aber nicht nur das. Sie soll auch der heimischen Wirtschaft einiges bringen.

Oberösterreichs Innovationsprogramm startklar

Einen völlig neuen Ansatz verfolgt das Land Oberösterreich bei jener Strategie, die den Standort Oberösterreich fit für die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs machen soll: Dem strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm "Innovatives OÖ 2020".

Wie viel Heimat steckt in Autos?

Für manche ist es einfach ein Gebrauchsgegenstand. Für andere ein Objekt der Begierde, ein Symbol für Freiheit, eine Innovation in greifbarer Form. Und wer in Frankfurt die internationale Automobil-Ausstellung (IAA) besucht, der sieht, dass das alles zwar stimmt. Dass Autos aber vor allem auch eines sind: ein Wachstumsmotor für die Wirtschaft. Auch für Oberösterreichs Wirtschaft. Denn als Zugpferd der deutschen Wirtschaft bietet die Automotivindustrie ein großes Exportpotenzial für heimische Zulieferer.

Das Internet der Zukunft

Durch immer datenintensivere Internet-Dienste gelten schnelle Internetverbindungen mittlerweile als kritischer Standortfaktor für Unternehmen. Genau in dem Bereich gehört Oberösterreich aber zu den EU- Schlusslichtern. Nur ein Prozent der Haushalte hat Zugang zu „ultraschnellem“ Breitbandinternet. Ein Ausbau des Glasfasernetzes soll das ändern.

gedanken.sprung mit Michael Strugl

Wirtschaft & Arbeit, Tourismus, Sport, Raumordnung sowie Dorf- und Stadtentwicklung, Europa, Staatsbürgerschaft und Wahlen – das sind die Aufgabenbereiche, die Michael Strugl als neuer Wirtschaftslandesrat seit April 2013 übernommen hat. Wie er sich diesen Aufgaben stellt und wer der Mensch hinter dem Politiker ist, erzählt er in einigen Gedankensprüngen.